Samstag, 25. Oktober 2008

Trailer: Halo 3: Recon

Nachdem Bungie offiziell verkündet hat, dass Halo 3 das vorläufige (aber nicht unbedingt das endgültige) Ende der Geschichte um den Master Chief ist, haben viele Fans schon das komplette Ende der Halo-Reihe befürchtet. Mal abgesehen von Halo Wars, das aber erstens Strategie und zweitens von einem anderen Team ist. Aber das Halo-Universum ist noch lange nicht am Ende. In Halo 3: Recon übernimmt der Spieler die Rolle eines ODSTs (Orbital Drop Shock Trooper, quasi Hardcore-Fallschimjäger) kurz nachdem der Prophet des Bedauerns New Mombasa mit dem Slipstream-Sprung seines Kreuzers in Schutt und Asche gelegt hat.

Der Trailer hat auf jeden Fall schonmal Style:


Das ganze wird natürlich ne Menge Änderungen im Gameplay bedeuten: ODSTs haben nämlich im Gegensatz zu den Spartanern keine Schilde, darum will Bungie den Lebensbalken aus dem ersten Teil zurückbringen! Ausserdem sieht man im Trailer eine neue Waffe, entweder eine SMG oder ein Sturmgewehr mit Schalldämpfer. Ich würde jetzt mal vorsichtig die Vermutung äussern, dass Geruilla-Taktiken und Deckung eine grosse Rolle spielen werden. Dass der Spieler zu einer vorsichtigeren Vorgehensweise gezwungen wird, finde ich klasse, ansonsten hätte man ja nur wieder ein klassisches Halo mit anderem Hauptcharakter (Devil May Cry 4, anyone?). Bin mal gespannt, was draus wird.

Montag, 20. Oktober 2008

Gametrailers Review: Pure

Nach MotorStorm: Pacific Rift gleich schon wieder ein Offroader. Allerdings werdet ihr hier ausschliesslich ATVs als fahrbare Untersätze finden, dafür werdet ihr mit einem (wie ich finde) ziemlich stylishem Trick-System entschädigt. In diesem Fall hab ich mal nicht nach einem Trailer gesucht, sondern direkt das Video-Review von Gametrailers rausgesucht:

Trailer - Heavy Rain

Silicon Dreams (Die Jungs hinter Fahrenheit/Indigo Prophecy) haben ein neues Eisen im Feuer! Nun ja, gaanz so neu ist es dann auch wieder nicht, einige werden sich sicherlich noch an die beeindruckende Tech Demo mit der jungen Frau und dem Casting erinnern. Auf der diesjährigen Games Convention wurde jetzt offiziell das Spiel dazu vrogestellt, dessen Name bereits sehr prestigeträchtig durch die Releas-Listen geisterte: Heavy Rain. Viele der Spielmechaniken des geistigen Vorgängers Fahrenheit werden übernommen und optisch etwas stimmiger ins Gesamtbild eingefügt. Vom Mystery-Setting will man sich allerdings definitiv nicht verabschieden, wie man an diesem Trailer sehen kann:

Sonntag, 19. Oktober 2008

Fable - Launch Trailer

Der Nachfolger zu Lionhead's ambitionierten XBox-Projekt hat's nach langer Entwicklung in die Regale geschafft. EA hat sich ja mittlerweile angewöhnt, bei jedem Spiel zum Starttag einen Trailer rauszubringen, so auch hier. Ich muss zugeben, dass mich Peter Molyneux' Ankündigung in Erwartung versetzt hat, dass man diesmal, um gutes zu tun, Opfer bringen muss. Beispielsweise kann man ein kleines Kind retten, dafür hat man den Rest des Spiels Narben im virtuellen Gesicht. Wie auch immer, hier der Trailer:

Samstag, 18. Oktober 2008

X/TV - Angels

Ist schon ne Weile her, dass ich die Serie gesehen hab. Schon unglaublich, kein verdammter Sender kommt auf die Idee, die richtig geilen Animes mal wieder zu zeigen. Auch Vox stellt sich offenbar nach wie vor bei Neon Genesis Evangelion quer. Naja, da muss man dann wohl zwecks Nostalgie auf Musikvideos zurückgreifen, das Internet ist schon was tolles! Musik: Within Temptation - Angels

Dienstag, 14. Oktober 2008

Retro-Review: Discworld 2 - Vermutlich vermisst

Der Weltraum, unendliche Weiten... Oh Fuck! Copyright-Leute von Paramount! Ey! AUA! Nicht die Brieftasche! AU! ....

Okay, sie sind weg, also nochmal von vorne: Irgendwo, verflucht weit weg im Multiversum (Ha, so kriegen mich wenigstens nicht die Jungs von Lucasfilms!) zieht die Weltraumschildkröte Groß A'tuin ihre Bahnen. Auf ihrem Rücken thronen vier gewaltige Elefanten, auf deren Rücken wiederum eine Scheibe ruht. In einer spektakulären Panorama-Aufnahme sehen wir Meere, die sich ins Meer ergiessen, Kontinente und Gebirge, allen voran Cora Celesti in der Mitte, wo die Götter wohnen. Davon einmal ganz abgesehen ist hier wohl der einzige Ort, an dem sich die Sonne eben doch um die Erde dreht. Willkommen auf der Scheibenwelt!

Terry Pratchett's Bücher über diese merkwürdige Welt, in der die Gesetze der Physik nicht gelten, sondern von Magie und und dem Lauf der Geschichten gewaltig in den Hintern getreten werden, haben weltweit eine treue Fangemeinde. Genau das dachte sich anno 1995 auch Perfect Entertainment, zur damaligen Zeit auch bekannt durch Wipeout, und brachte ein Point&Klick-Adventure auf den Markt. Zwei Jahre später folgte dann Discworld 2 - Vermutlich vermisst.

Die Geschichte klaut sich Elemente von vielen Scheibenwelt-Romanen zusammen, allen voran besinnt man sich auf "Alles Sense", wenn auch stark verändert: Es ist Silvester, aber die Zauberer der unsichtbarn Universität feiern ganz nebenbei auch noch den bevorstehenden Tod von Windle Poons. Nach einem feierlichen Countdown hört dessen Herz auch brav auf zu schlagen, dummerweise bleiben Windles Augen danach allerdings nur wenige Sekunden geschlossen. Angesichts der Tatsache, dass auch Tod (kleine Info für Scheibenwelt-Noobs: Ja, Tod ist hier eine Person!) nicht auftaucht, wie er es bei Zauberern eigentlich persönlich zu tun gedenkt, ist schnell klar: Irgendetwas stimmt nicht! Eine kurze Diskussion und die Erkenntnis, dass das Ritual von Ashk-Ente durchgeführt werden muss später ist dann auch klar, wer zunächst die erforderlichen Ingridenzien besorgen muss: der wohl talentloseste Zauberer, den die unsichtbare Universität je gesehen hat, Rincewind. Ich spare mir an dieser Stelle jetzt einfach mal die Information, wessen Rolle der Spieler übernimmt, nur ein Hinweis: Sein Name fängt mit R an und hört mit incewind auf...

So macht ihr euch dann auf den Weg, um als erstes die notwendigen Zutaten für den Ritus zu beschaffen: drei gleich lange Stöcke, 4 Kubikzentimeter Mäuseblut, hübsch tropfende Kerzen, Glitzerzeug und üblen Geruch. Klingt bizarr? Ist es auch, und obendrein nur die Spitze des Eisbergs! Das ganze findet als klassisches Point&Klick-Adventure statt. Ihr redet mit NPCs, sammelt, kombiniert und benutzt viele, viele Gegenstände und zermatert euch eure kleinen grauen Zellen im Allgemeinen. Gefundene Items werden dabei nicht in einem unsichtbaren Inventar aufbewahrt, sondern vertrauensvoll Truhe gegeben, die auf tausenden kleinen Beinen brav hinter euch her trippelt und deren Inneres ausserhalb des Raum-Zeit-Kontinuums bildet und deshalb mehr als genug Platz bietet. Erfahrungen in anderen Adventures sind zwar von Vorteil, allerdings nicht die einzige Vorraussetzung, denn hier müsst ihr nicht nur um eine, sondern gleich um eine ganze Reihe an Ecken denken. Normalerweise wäre der komplett widersinnige Einsatz von Gegenständen Anlass zu herber Kritik, aber hier macht es letztenendes immer Sinn, wenn auch nicht wirklich nach logischen Maßstäben.

Wenn ihr euch auf die Scheibenwelt und ihr Bewohner einlassen wollt, könnt ihr euch allgemein schon mal auf einige Überraschungen gefasst machen. Ank-Morpork und die anderen Locations sind vollgestopft von Anspielungen auf Filme oder Klischees, und sowieso allgemein beseelt von Allgegenwärtigen Wahnsinn! So bleiben die Untoten nicht in ihren Gräbern, sondern gründen plötzlich Clubs, kämpfen für Gleichberechtigung und beschweren sich lauthals darüber, schlecht behandelt zu werden. Um beispielweise in den Club der toten.... äh, einfach nur in den Club der Toten zu kommen, muss man erst für tot erklärt werden, vorher gibts keinen Einlass ("Wenn du nicht tot bist, bist du für uns gestorben..."). Ein weiteres Beispiel für den göttlichen Humor wäre Ricenwinds Kommentar auf die Explosion am Anfang:

Rincewind: "Sieh dir das an: Sie haben das Animationsbudget erhöht!"
Bibliothekar: "Ugh?"
Rincewind: "Natürlich ist das was gutes! Es heisst, dass sie weniger Geld für die Rätsel hatten..."

An dieser Stelle sei auch lobend der tolle Sprecher für Rincewind erwähnt: der deutsche Synchronsprecher von Tom Hanks. Und er macht seinen Job echt gut, was wichtig ist, da man seine Stimme oft hört, er bricht beispielsweise bei dummen Kombinationsversuchen gerne die vierte Wand ("Weisst du was? Ich hab einen Vorschlag: Wie wäre es, wenn Du das hier alles machst und ich mich bei dir auf die Couch setze?").

Überhaupt sind die Sprecher grösstenteils erste Sahne. Der Zwerg mit seinem Ratten-Imbiss hat einen spitzenmässigen Dialekt, die Sprecher der Zauberer klingen richtig schön verschroben und der Vampir, der mit seiner Bestimmung hadert, tut einem geradezu leid... Von den tollen Sprechern einmal abgesehen transportiert vor allem die Musik die Stimmung relativ gekonnt, ohne allerdings wahre Ohrwürmer hervorzubringen. Der Soundeffekte hingegen sind weder gut noch schlecht, auch wenn die Comic-Sounds ganz gut passen.
Daneben kann man noch die Grafik lobend erwähnen, die für 2D-Playstation 1-Verhältnisse durchaus sehenswert ist. Grosse Sprites und relativ flüssige Animationen, die stellenweise extrem Slapstick-mässig rüberkommen, machen schon einiges her. Wenn jedoch die Hintergründe gescrollt werden, merkt man doch ziemlich deutlich, wie die Hardware an ihre Grenzen stösst, denn dann ruckelt es ganz gewaltig.

Wenn ihr die Scheibenwelt-Romane schon kennt und Adventures nicht abgeneigt seid, dann ist Discworld 2 - Vermutlich vermisst uneingeschränkt empfehlenswert. Für sich alleine genommen, bleibt ein leicht überdurchschnittliches Stück Point&Klick mit einem einzigartigem Humor, dem man durchaus mal eine Chance geben kann. Es sei denn, man braucht unbedingt einen roten Faden und genaue Logik in den Rätseln, denn das wird man hier nicht finden.

Retro-Wertung: 8 Punkte

Sonntag, 12. Oktober 2008

Jetzt auch mit Portal!

So, Yunalesca hat sich heute ein wenig mit den Portal-Funktionen unseres Forums herumgeschlagen und was ganz hübsches zusammgebastelt. Ab jetzt wird jeder, der in unser Forum kommt, von einem hübschen Portal begrüsst, das Aufschlüss über alle wichtigen Statistiken und Veränderungen sowie einige nette kleine Features bietet. Schaut es euch an, der Link zum Forum ist wie immer rechts im Menü!

Samstag, 11. Oktober 2008

2 Musikvideos

Hm, gab schon lange keine Musikvideos mehr. Angesichts dieses Mißstandes hab ich mal in meinen Favoriten gekramt und für euch 2 Schmuckstückchen rausgesucht:

Nummer eins ist zu einem Anime namens Rurouni Kenshin, auch bekannt als Samurai X. Eiegntlich bin ich ja nicht der Fan von AMVs, die Linkin Park als Musik benutzen, aber hier ist es ganz okay. Viel Spass!


Und wie gesagt: Heute gibts die doppelte Dosis! Auch Video Numero Zwo ist zu einem Anime, genauer gesagt zu Vampire Hunter D: Bloodlines. Scheint ein sehr stylishes Ding zu sein. Der Song ist von Sonarta Arctica und trägt den klangvollen Titel "Full Moon".

Let's Play Devil May Cry: Part 1 bis 9

Okay, anscheinend ist spontan Jokes reissen auf englisch doch ein wenig schwieriger aks ich erwartet habe. Also muss ich jetzt mal andere Saiten aufziehen! Jetzt auf deutsch, auf myvideo (schnellerer Upload, nimmt auch 3gp, also 30 min statt 4 stunden Aufwand), und Devil May Cry als neues Game! Ich wünsche viel Spass! XD

Part 1:

Lets Play Devil May Cry - Part 1 - MyVideo

Part 2:

Lets Play Devil May Cry - Part 2 - MyVideo

Part 3:

Lets Play Devil May Cry - Part 3 - MyVideo

Part 4:

Lets Play Devil May Cry - Part 4 - MyVideo

Part 5:

Lets Play Devil May Cry - Part 5 - MyVideo

Part 6:

Lets Play Devil May Cry - Part 6 - MyVideo

Part 7:

Lets Play Devil May Cry - Part 7 - MyVideo

Part 8:

Lets Play Devil May Cry - Part 7 - MyVideo

Part 9:

Lets Play Devil May Cry - Part 9 - MyVideo

Review: Outrun 2

Als Sega 1986 den Automaten des ersten Outrun in die Spielhallen stellte, wusste man noch nicht, was für einen (für damalige Verhältnisse) Hype man auslösen würde. Einige innovative Elemente, wie beispielsweise die sich verzeigenden Strecken sorgten in Kombination mit der damals atemberaubenden Grafik für viele viele Menschentrauben um die Maschinen und viel eingeworfenes Kleingeld. Was folgte, waren reichlich Umsetzungen für Heimkonsolen, es gibt sogar ein Burnout in Shenmue. Was allerdings lange auf sich warten liess, war ein echter Nachfolger. 2004, also satte 18 Jahre später, hatte man endlich ein Einsehen mit den Fans und bescherte ihnen Outrun 2.

Was hat sich in 18 Jahren verändert, wird man sich fragen. Nun, ausser der Grafik und einigen Herausforderungen (dazu später mehr) eigentlich nichts. Nach wie vor heizt man mit einem Ferrari durch die Lande und sucht sich an jedem Checkpoint einen von zwei Wegen aus. Man beginnt also am Strand und endet am Schluss an einem von fünf Zielpunkten, und es ist erstaunlich, wie verdammt schnell sich die Landschaft hinter den Lärmschutzmauern ändert! oO Hier war bestimmt David Copperfield am Werk... Solltet ihr zufällig Gran Tourismo-gestählt sein, dann könnt ihr eure Skillz samt und sonders über Bord schmeissen! Euer Flitzer steuert sich wie auf Schienen, was normalerweise kein Kompliment wäre, aber in diesem Fall genau so gewollt ist. Und um bei Drifts das Heck ausbrechen zu lassen, müsst ihr schon sehr, sehr übertreiben. Passend dazu haben Unfälle keine Auswirkungen ausser einer meckernden Beifahrerin; eure Karre dreht in der Luft zwei Piruetten und landet sanft auf allen vier Reifen.

Neben dem obligatorischen Arcade-Modus gibt es noch den Heart-Attack Mode, in dem man mit vielen, vielen Drifts, das Herz seiner Beifahrerin erobern soll. Haupt-Modus wird aber wohl für viele der Challenge-Modus sein, der viele verschiedene Ideen einbringt. Mal soll man in bestimmten Abschnitten eine gewisse Geschwindigkeit erreichen, sich dann je nach Farbvorgabe an Schlüsselstellen für eine Strassenseite entscheiden oder möglichst viele Punkte sammeln. Das ganze bringt einen netten Variantenreichtum ins Spiel, allerdings findet sich hin und wieder auch mal eine übertrieben schwere Aufgabe, die einiges an Geduld und Beharrlichkeit erfordet. Habt ihr früher mit Sammelkarten gespielt? Schön, denn wenn ihr etwas erreicht, schaltet ihr Extras in Form solcher Karten frei. Hier warten verschiedene Dinge auf euch: Neue Autos, Musik-Remixe, Spiegelstrecken und reichlich Hintergrund-Infos zur Scuderia Ferrari. Allerdings sind die Karten nur schmückendes Beiwerk und nicht etwa für ein Minispiel oder ähnliches zu gebrauchen.

Wo man die Outrun-Evolution erwartungsgemäss am besten sieht, sollte klar sein. Die Optik weiss auf ganzer Linie zu überzeugen, vor allem die Landschaften sehen absolut anbetungswürdig aus! Netterweise kommt es auch zu keinerlei Slow-Downs, flüssige 60 Bilder pro Sekunde kommen bei der gezeigten Geschwindigkeit auch dem Gameplay zugute.
Der Sound wird vor allem die Nostalgiker ansprechen, denn einige der alten Stücke finden sich als neue Versionen auf dem Silberling. Der einzige Schwachpunkt der Präsentation ist das mehr als schwache Drumherum. Man hat zwar versucht, die Stimmung des Spiel einzufangen, ist dabei aber reichlich lieblos zu Werke gegangen, was zu reichlich austauschbaren Menüs führt, mit denen man sich einfach nicht richtig wohlfühlen will.

Kann man Outrun 2 den Rennspielfans empfehlen? Man kann, aber nur unter einer Bedingung: Man muss auf Arcade-Games stehen. Denn das Gameplay ist zwar zur Perfektion gereift, aber nichtsdestotrotz wahnsinnig simpel. Wer es also komplexer mag, ist hier sowas von an der falschen Adresse, das mag man kaum glauben. Wer aber gerne ein Stück 1986 im heute haben will, oder einfach mal hirnlos ohne grosses Tuning oder Einstellungen losrasen will, der kann wesentlich mehr falsch machen.

Grafik: 9 von 10
Sound: 7 von 10
Gameplay: 9 von 10
Spielspass: 8 von 10